Bequem, Altersgerecht und am Besten gleich Beides

Wer räumt gerne die Geschirrspülmaschine aus? Es wirkt einfach wie etwas, mit dem wir uns im 21. Jahrhundert nicht mehr rumschlagen müssen sollten.

Sich den Rücken zu ruinieren während man die Teller aus der Spüle holt, die dann letzten Endes doch nicht ganz sauber wurden und nachgeschrubbt werden müssen, sich dann beim Aufstehen auch noch den Kopf am Schrank anzuhauen…

Und wie geht es dann erst meiner Oma mit ihrer Küche? Für die ist das ja noch viel schlimmer. Bücken oder langes Stehen fallen ihr schwerer und ihre Augen werden auch immer schlechter, was das Bedienen von Geräten nicht leichter macht. Sie wünscht sich jetzt also eine Küche mit hellem Licht, sowie mit einfach zu nutzenden Schränken. Momentan ist sie zwar noch ganz gut zu Fuß, aber das kann sich in dem Alter schnell ändern. Deswegen müsste man die Spüle so einbauen, dass ein Rollstuhl eines Tages darunter passen würde. Ihre Küche ist zum Glück nicht besonders groß, denn kurze Wege sind auch etwas, auf das man achten sollte.

Arbeitsflächen auf Sitzhöhe zu haben würde Gemüse schnippeln erleichtern und verhindern, dass man allzu lange stehen muss. Außerdem muss die Arbeitsfläche ganz neu beleuchtet werden. Man sollte sich in einem Fall, wie bei meiner Oma, auch rechtzeitig nach neuen Geräten umschauen. Kontrastreiche Bedienelemente und große Zahlen können für sehgeschädigte Menschen sehr viel ausmachen. Ein lauter Melder, wenn der Kuchen fertig ist, wäre für das mitgenommene Gehör auch sinnvoll. Wenn der Platz reicht, sollten die Herdplatten am besten nebeneinander angeordnet werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Anstatt der üblichen Schranktüren gibt es Schranktüren mit Scharnieren, die sich herunterziehen lassen, was die Gefahr, sich an ihnen zu verletzen, bannt.

Das ist nur, was wir bei unserer Oma probiert haben. Es gibt natürlich noch viele weitere Optionen.

Eine Smarthome-Küche konnte zum Beispiel auch helfen. So könnte zum Beispiel die Dunstabzugshaube erkennen, was wie lang gekocht wird oder wann das Gericht fertig ist und sich passend dazu ein- und abstellen. Der Ofen könnte sich selbstständig deaktivieren, wenn das Essen fertig ist, auch wenn der Koch oder die Köchin eingeschlafen ist.

Für meine Oma reicht hoffentlich erstmal die altersgerechte Lowtech-Küche. Aber die moderne Technik erlaubt uns da wirklich zu experimentieren. Technologie kann uns wirklich helfen, Hilfeleistungen, die bisher nur ein Altenheim oder eine permanente Hilfskraft erfüllen konnte, ganz einfach mithilfe von Maschinen zu erledigen.

Wir hoffen für euch war der Text informativ und ihr konntet etwas davon mitnehmen. Seht euch alle eure Optionen an!

Euer Desmondo-Team

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