Ein weihnachtliches Zuhause – Ohne den Kitsch

Typische Ramschdeko, ein riesiger Weihnachtsbaum und tonnenweise Lametta. Das ist Weihnachten für mich. Das mag kitschig sein, aber das gehört irgendwie ja auch dazu.

Aber natürlich will sich auch nicht jeder die Wohnung mit übertriebenen Dekofiguren und überladenen Adventskränzen vollstellen. Ich bin ein absoluter Weihnachtsmensch, ich liebe den ganzen Trubel rund ums Weihnachtsfest. Am liebsten würde ich schon im September damit anfangen Plätzchen zu backen. Aber wenn es um meine Wohnung geht, bevorzuge ich es eher minimalistisch. In meiner Wohnung möchte ich mich vom Weihnachtsgehetze distanzieren. Aber ganz aussperren will ich das Fest natürlich auch nicht. Um eine Mitte und einen Ausgleich zwischen beidem zu finden, achte ich bei meiner Weihnachtsdekoration auf spezielle Dinge.

Das wichtigste ist, mit ausgewählten Materialien zu arbeiten. Irgendwelche Materialien wild miteinander zu mixen ist Sinnlos. Das kann schnell überladen und kitschig wirken. Mit zwei, maximal drei Materialien wie zum Beispiel Birkenholz (das oft bei skandinavischem Weihnachtsdekor verwendet wird) und anderen Naturgütern, wie Kiefern im Kontrast mit Keramik oder Glas, kann man Kombinationen zaubern, die im Gesamten stimmig wirken. Ein einheitliches Farbensemble ist ebenfalls vorteilhaft. Passend zu meinem vorherigen Vorschlag sind weiche Pastell und Nudetöne die sich den Naturfarben anpassen. Somit wird ein stimmiges Gesamtbild erzielt. Auf diese “Basis” kann man jetzt aufbauen. Warmes Kerzenlicht mit leckerem Duft produzieren ohne viel Aufwand einen weihnachtlichen Vibe. Auch wenn man oft dazu verleitet wird, kleinen Krimskrams als Deko zu kaufen, sollte man sich darauf konzentrieren, mehr große, zentrale Schmuckstücke zu finden.  Für mich persönlich ist ein echter Weihnachtsbaum essenziell für die weihnachtliche Wohnung. Dabei ist es überhaupt nicht wichtig den größten und fülligsten Baum zu bekommen. Für mich muss er nur ein hübsches grün haben und schön riechen, um den Raum für die Weihnachtszeit zu schmücken. Wie vorhin schon erwähnt finde ich naturbelassene Dekoration am schönsten. Sie hat viele Vorteile: Sie ist nachhaltig, man kann sie selbst machen und man kann sie sogar bei einem schönen Waldspaziergang sammeln!

Eine einfache Idee zum selbst machen wäre die “Christmas Vase”. Alles was ihr dafür braucht, ist eine Vase aus Glas. Schöne Einzelstücke findet man mit etwas Glück auf Antiquitätenflohmärkten. Man befüllt sie mit den selbst gesammelten Kiefern, Zimtstangen und Anis. Ein kleiner Geheimtipp sind Aroma-Öle, die man online in vielen verschiedenen Varianten bestellen kann. Für meine eigene “Christmas Vase” verwende ich gerne ein Kiefer- oder Zimtaroma. Damit unterstreicht man den Eigengeruch nochmals und zaubert einen wunderschönen Duft in die eigenen vier Wände. Düfte in der Wohnung sind für mich im Winter generell wichtig. Denn da ich meine Wohnung schlichter einrichte, hilft es wirklich durch Düfte ein wenig mehr Eindruck zu vermitteln. 

So oder so freue ich mich auf die super kitschige Weihnachtszeit. Ich freue mich auf völlig überfüllte Weihnachtsmärkte und auf Einrichtungsgeschäfte die Christbaumkugeln in 300 Varianten anbieten. Doch zu Hause gefällt es mir immernoch am besten. Mit meiner kuscheligen Weihnachtsdekoration, die mich nicht erdrückt.

Nur weil ihr es minimalistisch mögt, heißt das nicht, dass es nicht weihnachtlich sein kann! Probiert gerne mal etwas rum!

Euer Desmondo Team

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