Einbruchschutz am Neubau – So macht man es richtig!

Einbruchschutz am Neubau – So macht man es richtig!

Im Neubau fühlt man sich wohl, unbesorgt und sicher. Doch das ist nicht immer der Fall. Die aktuelle Studie der PKS zeigt, dass 2018 immer noch 97.504 Einbrüche in Deutschland getätigt wurden. Das ist zwar fast die Hälfte wie im Jahre 2016, aber immer noch eine beachtliche Zahl, vor allem wenn man sich dabei vor Augen hält, das ein Schaden in Höhe von 260 Millionen Euro entstanden ist (die inoffizielle Dunkelziffer ist wahrscheinlich noch höher).  

Link zum nachlesen: https://www.polizei-dein-partner.de/themen/einbruchschutz/einbruchschutz-intensiv/detailansicht-einbruchschutz-intensiv/artikel/einbruch-statistik.html

 

Momentan befinden wir uns in der Sommerzeit, was heißt dass das Zuhause leer steht und potentielle Einbrecher wieder Ausschau halten, wo sie am leichtesten reinkommen.

Darum ist es enorm wichtig, ein geschütztes Zuhause zu haben, egal ob Wohnung oder Neubau – beim Neubau solltet ihr das aber besonders beachten, weil es eben oftmals vergessen wird, was auch die Einbrecher wissen! Natürlich kann ein gutes Alarmsystem eine teure Investition sein. Der Ärger, die Probleme, den Frust wenn ein Einbruch verhindert werden hätte können kannst du dir so leicht ersparen.Das Nachrüsten wird dazu  noch deutlich mehr kosten als den Einbruchschutz am Neubau gleich mit einzuplanen.

 

 

Diese 8 Schritte sind unsere Must-Haves für ein sicheres Zuhause: 

  1. Einbruchsichere Fensterbeschläge einbauen  mit Pilzkopfverriegelung und passenden Sicherheitsschließblechen, eine stabile Befestigung der Sicherheitsverglasung im Fensterflügel. Dazu gehört auch die perfekte Montage am Mauerwerk.
  2. Verstärkte Schlösser an allen Ein- und Ausgangstüren.
  3. Kellerfenster sichern und da auch an eine Sicherung für die Lichtschächte denken.
  4. Einbruchsichere Rollläden einbauen die einen Einbrauch zumindest erschweren. Einbrecher geben im normal Fall schnell auf wenn sie merken ihr Ziel ist nicht leicht zu erreichen.
  5. Elektronische Alarmanlagen oder Kameras bieten ebenfalls noch zusätzlichen Schutz. 
  6. Smart-Home-Lösungen sind auch eine Lösung.
  7. Mit Lichtern und Sirenen lassen sich Einbrecher sehr gut abschrecken.
  8. Beispielsweise mit einer vernetzten Smarthome-Lösung welche Anwesenheit simuliert. 

 

Dazu eine kurze Geschichte

 

 Unsere Nachbarin bat mich die Katze zu füttern, solange sie im Urlaub ist. Als ich Abends bemerkte, dass im 2 OG das Licht anging war ich ziemlich verwirrt und besorgt, weil Katzen bekanntlicherweise kein Licht von alleine anschalten. Bevor ich die Polizei anrufen wollte rief ich meine Nachbarin an, um zu fragen ob noch jemand einen Schlüssel hat.

Dabei erklärte sie, dass sie das Licht mit ihrem Handy eingeschaltet habe, um den Anschein zu erwecken, dass jemand da sei – ein alternatives psychologisches Sicherheitssystem, was allerdings auch einen Fehlalarm bei der Polizei von besorgten Nachbarn auslösen kann. 

Also mit Zuschließen, Müll wegbringen und dem Nachbarn den Schlüssel geben damit er die Katze füttert ist es nicht getan. Der Nachbar sollte auch unbedingt informiert werden über technische Details….

 Übrigens hat die KfW, das ist die Kreditanstalt für Förderbedingungen ihr Förderprogramm um ein Programm bezüglich Gefahrenwarnanlagen sowie Sicherungstechnik aus dem Smart-Home-Bereich erweitert.

Wir hoffen ihr bleibt verschont von bösen Langfingern und könnt mit einem guten Gewissen in den Urlaub reisen!

Es wünscht euch einen schönen Urlaub – Euer Desmondo-Team!

 

 

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