Richtig saunieren für ein stärkeres Immunsystem

Minzöl, Himalaya Salz, Honig – es gibt unglaublich viele Varianten zu saunieren. Welche verschiedenen Saunaarten es gibt und was dem Körper besonders gut tut, lest ihr in meinem neuen Beitrag.

Aber: zu Beginn gibt es wie immer ein paar Wichtige Punkte zu befolgen:

  1. Was du unbedingt haben solltest ist: Zeit, Zeit, Zeit……Mindestens 2 Stunden! Mit Pausen zur Entspannung ist das unbedingt einzuplanen. In Eile hat saunieren keinen Sinn und damit auch keinen Effekt.
  2. Dann solltest du vor dem 1. Durchgang unbedingt duschen und dich danach gut abtrocknen.
  3. Du solltest die letzten paar Minuten aufrecht sitzen. Das ist wichtig für den Kreislauf.
  4. Ein Saunagang dauert ca. 10 bis 15 Minuten, dazwischen musst du eine Pause von 15 Minuten einplanen.
  5. Das Gesunde: der Wechsel zwischen heiß und kalt stärkt das Immunsystem. Deshalb am besten an der frischen Luft abdampfen und Sauerstoff tanken dann kalt duschen oder ab ins Tauchbecken.

 

Die finnische Sauna ist der Klassiker des Saunierens.

Mit Temperaturen von 90 bis 100 Grad plus sehr geringer Luftfeuchtigkeit allerdings auch die Art die den Kreislauf am meisten anstrengt.

Kreislauf schonender ist das Sanarium.

Das ist ein feuchtes Warmluftbad. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 50 und 60 Grad Celsius und meistens werden gute ätherische Öle beigegeben.

Wer unter einem schwachen Kreislauf leidet geht am besten in das sogenannte Tepidarium. Hier wird die Durchblutung angeregt. Die Temperatur bewegt sich um die 40 Grad Celsius. Im Tepidarum kannst du ruhig auch etwas mehr Zeit verbringen. Also mehr als die üblichen 15 bis 20 Minuten.

Das Dampfbad befreit die Atemwege dank Eukalyptus und Minze.

Im Dampfbad sind die Temperaturen, wie im Tepidarum, nicht so hoch sondern ganz angenehm zur Entspannung, nur um die 40 Grad Celsius.

Übrigens: die angegebene Höchsttemperatur wird immer nur auf den Bänken ganz oben erreicht.

Luxus pur ein Kaminfeuer in der Sauna

Nicht nur Himalaja-Kristalle, die für gesunde, salzhaltige Luft sorgen, sind im Trend. Mit Kräutern saunieren und dabei mit angenehmen Düften super entspannen kann man auch. Minze und Eukalyptus befreien die Atemwege. Sogar prasselnde Kaminfeuer, die für zusätzliche Hitze sorgen, sind mittlerweile in vielen Saunen eingebaut.

Einige Bio-Saunen nutzen die Farbwirkungen der Lichttherapie.

Was jeder kennt, der schon mal eine Sauna besucht hat, ist eine Aufguss-Sauna.

Hier gibt es zu festen Zeiten Aufgüsse, meist sind es drei. Durch den Aufguss steigt die Temperatur.  Die Aufgüsse bestehen aus Ölen und wirken – je nachdem – reinigend oder anregend. Orange und Eukalyptus sind dabei besonders beliebt.

Der perfekte Sauna Aufguss

Was in der öffentlichen Sauna der Saunameister macht, übernehme ich zu Hause selbst: Der perfekte Sauna aufguss besteht aus einem Gemisch aus Wasser und Öl, das auf den Ofen gegeben wird. Der Dampf, der dabei entsteht, wird mit einem Tuch zu den Sauna-Gängern gewedelt.

Na, habt ihr Lust auf einen Gang in die Sauna bekommen? Dann informiert euch bei eurem lokalen Hallenbad ob und wie dort sauniert werden kann.

Eure Sandra

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