Schutz vor Einbrechern

Mit diesen 6 Tipps schützt du dich und dein Zuhause vor fiesen Einbrechern.

Man kann es nicht oft genug sagen, aber es gibt nach wie vor einige Möglichkeiten, einen Einbrecher von seinem Vorhaben abzuhalten. Natürlich sind Alarmanlagen mit Überwachungskameras eine gute Idee, doch wer zur Miete wohnt, wird eventuell Schwierigkeiten haben, seinen Vermieter vom Einbau einer solchen Anlage zu überzeugen.

Weniger umweltfreundliche Tricks wie Licht und Fernseher oder das Radio anzulassen, oder aber Schuhe vor die Türe stellen, sind Tipps, die mittlerweile so gut wie jeder kennt.

Hier habe ich 6 Punkte zusammengestellt, die einen Einbruch verhindern könnten oder zumindest das Vorhaben erschweren:

  1. Hürden schaffen: damit haben die Einbrecher schwerer zu kämpfen als gegen offene Fenster. Schau dich in deiner Wohnung oder deinem Haus um und denke darüber nach, wie du im Notfall versuchen würdest hereinzukommen. Wo geht es am einfachsten? Welche Ecken sind für die Nachbarschaft und Passanten nicht einsehbar? Ganz genau, Einbrecher suchen sich genau solche Ecken aus!
  2. Immer schön auf deinen Schlüssel aufpassen! Nie Fremden in die Hand geben und nie unbeaufsichtigt liegen lassen. Man glaubt es kaum, aber Schlüssel können abfotografiert werden und dann mit einem 3D-Drucker nachgemacht werden.
  3. Gekippte Fenster sind offene Fenster! Egal ob Fenster, Terrassentüre oder Balkontüre, sind diese gekippt, sind sie in wenigen Sekunden zu öffnen. Die Haustüre abschließen reicht also nicht aus.
  4. Als Mieter hast du die Möglichkeit, abschließbare Fenstergriffe und Alarmsensoren anzubringen. Das alleine bietet jedoch noch keine 100 % Sicherheit. Die Mischung macht’s. Dennoch: Als Mieter musst du dich selbst um – beispielsweise – festere Verriegelungen für deine Wohnungstüre kümmern. Bewegungsmelder für die Terrasse und den Balkon oder den Garten sind nicht das Problem deines Vermieters.
  5. Die Wohnungstüre oder die Haustüre unbedingt immer gut zweimal abschließen und niemals, wenn auch nur für kurze Zeit, nur zu ziehen. Im Nullkommanichts hat jemand, der dich beobachtet, die Türe auf und durchsucht in wenigen Minuten deine Räume.
  6. „Kletterhilfen“ wie Mülltonnen, Gartentische und Stühle, Leitern, Regentonnen und ähnliches nie direkt unter ein Fenster oder den Balkon stellen. Auch ein weniger sportlicher Dieb schafft es so mühelos in höher gelegene Etagen eines Hauses zu gelangen.

Also, nichts wie los! Checkt eure Wohnungen und Häuser nach Einbruch-tauglichen Situationen und beseitigt diese schnellstens.

 

Eure Sandra

Werbung