Zerstört die Hitzewelle unsere Gärten?

Zerstört die Hitzewelle unsere Gärten?

In Deutschland gilt, ob man will oder nicht, der Garten eines Hauses als Repräsentant des Eigenheims. Er soll schön sein, gepflegt und am besten in vollen Farben strahlen. Durch die ständigen heißen Sommer in den letzten Jahren haben aber viele Probleme mit ihrem Garten bekommen. Pflanzen trocknen aus, der Boden vertrocknet so sehr, dass es sogar bei Regen nicht mehr richtig Wasser aufnimmt und anstatt ein sattes Grün sieht das Gesamtbild schon eher ausgebleicht bis sogar im schlimmsten Falle Braun aus.

Nicht nur der Garten verliert an Lebendigkeit, sondern auch die ganzen damit zusammenhängenden Mikroorganismen, was sich langfristig auf unser ganzes Biosystem auswirkt. Bienen finden weniger Blumen. Käfer haben weniger Schutz vor Sonne und dadurch haben kleine Vögel weniger Nahrung… Alles zieht eben seine Kreise.

Um möglichst viel Wasser zu sparen sollte jeder eine Regentonne haben, denn es regnet zwar nicht mehr oft, allerdings sammelt man das Wasser ja nicht erst im Sommer und selbst wenn kann so ein heftiges Sommergewitter einen guten Füllstand erzeugen.

Das Pflanzen leben zu erhalten ist nicht nur gut für die kleinen Tiere und natürlich auch die Pflanzen selbst, die Pflanzen kühlen ihre Umgebung und erzeugen Schatten, so machen Hitze erträglicher. Ein weiterer Punkt ist, dass sie Feinstaub filtern, was vor allem denen zu gute kommt, die in einer Großstadt wohnen oder in Gegenden mit vielen Baustellen.

Im Garten gilt für uns auch immer eins – THINK SMART! 

Wer im voraus plant, der muss weniger machen. Das heißt für den Garten, wer Pflanzen in seinen Garten pflanzt, die tiefe Wurzeln schlagen und generell weniger Wasser brauchen, der muss logischerweise auch weniger gießen. Damit tut man auch der Umwelt etwas zu Gute. 

Natürlich sollten diese auch eurem Geschmack entsprechen. Wir haben hier einige pflegeleichte und wassersparende Varianten aufgelistet: Salbei, Rosmarin, Mohn, Blauraute, Fetthenne und der Hauswurz.

Vielleicht sollte man dann doch lieber die eine oder andere Pflanze im eigenen Garten, die seit mehreren Jahren nicht mehr so wirklich blühen will durch eine wassersparende Variante ersetzen.

Wir hoffen für euch war der Text informativ und ihr konntet etwas davon mitnehmen.

Für diejenigen unter euch, die aus Baden-Württemberg kommen haben wir hier noch einen interessanten Wettbewerb: bw.verband-wohneigentum.org/fotowettbewerb

Wir wünschen euch einen schönen Sommer!

Euer Desmondo-Team

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